WITec stellt die neuen Mikroskopreihen alpha500 und alpha700 vor, mit denen konfokales Raman Imaging für chemische 3D Analysen und Rasterkraftmikroskopie für hochaufgelöste Oberflächenanalysen an großen Proben automatisiert durchgeführt werden können.
Das alpha500 und alpha700 sind weltweit die ersten Systeme auf dem Markt, die diese beiden Techniken in einer automatisierten Plattform vereinen. Damit ist es möglich, große Proben nicht nur strukturell sondern auch chemisch im Mikro- und Nanometerbereich umfassend und automatisch zu analysieren. Dies beschleunigt die Messzyklen bei Routineaufgaben beträchtlich und garantiert somit eine schnelle Antwort auf problematische Fragestellungen bei reduzierten Betriebskosten.
Ein motorisierter Probentisch mit einem Verfahrweg von 150x100 mm beim alpha500 und 350x300 mm beim alpha700 erlaubt die automatische Aufnahme von beliebig vielen, benutzerdefinierten Punktmessungen, präzisen Bildern oder großflächigen Übersichtsscanns.
Spezielle Funktionen für die automatischen Messungen, wie zum Beispiel der integrierte Autofocus oder die automatische AFM-Spitzen-Annäherung, ermöglichen die exakte Durchführung von standardisierten Routineprozessen ohne laufende Kontrolle des Nutzers. Mit den automatisierten alpha500 und alpha700 Serien lassen sich die Messzeiten für umfangreiche Analysen beträchtlich reduzieren oder mehr Daten in einer vorgegebenen Zeit gewinnen.
Speziell bei Routineexperimenten oder in der Qualitätskontrolle führt dies zu einem optimierten Ausnutzen der vorhandenen Ressourcen, um die Resultate schneller zu publizieren oder marktfähig zu machen. Dabei sind Wafer Inspektion, pharmazeutisches Screening, standardisierte Beschichtungs- und Folienanalysen, Forensik oder Gewebescreening nur einige Beispiele aus einer Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten.
Beim Raman Imaging wird an jedem Bildpunkt ein komplettes Raman Spektrum mit Integrationszeiten bis hinunter zu 760 Mikrosekunden (Ultrafast Raman Imaging) aufgezeichnet, so dass Raman-Bilder, die aus mehreren Zehntausend Spektren bestehen, in weniger als einer Minute aufgenommen werden können.
Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung lassen sich dadurch sichtbar machen und können mit einer Auflösung von bis zu 200 nm analysiert werden. Durch einfaches Drehen des Objektivrevolvers werden die AFM Funktionalitäten zugänglich. Alle Standard AFM-Modi werden dabei unterstützt, so dass höchste Flexibilität bei allen gängigen AFM Anwendung gewährleistet ist.